Rechtsdienstleistungsgesetz

Neu ab 01.07.2008:  Rechtsdienstleistungsgesetz

Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) trat am 1.Juli 2008 in Kraft und löst damit das Rechtsberatungsgesetz ab.
Das RDG erlaubt in Zukunft auch Nichtanwälten die Erbringung von Rechtsdienstleistungen, die im Zusammenhang mit einer anderen Tätigkeit als Nebenleistung erbracht werden.
Diese Nebenleistung muss allerdings zum Berufs- oder Tätigkeitsbild gehören oder der mit der Haupttätigkeit verbundenen Pflichten notwendig sein.
Im Interesse einer sachgerechten, unabhängigen Rechtsberatung bleibt es auch in Zukunft bei dem Grundsatz, dass die Vertretung vor Gericht, ebenso wie die außergerichtliche Beratung in den Händen der Anwälte bleibt, jedoch gibt es nun einige Öffnungen, wonach auch anderen Berufgruppen eine Rechtsberatung erlaubt wird.

Text des Rechtsdienstleistungsgesetzes

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.